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Geistliches Wort

Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein‘ höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort.

Liebe Leserinnen und Leser!

Die großen Containerschiffe prägen das Bild unserer Stadt. Als Kind schon habe ich gerne am Wasser gestanden und nach ihnen Ausschau gehalten – nach Flaggen ferner Länder, nach Namen unbekannter Städte. Die großen Containerschiffe lassen uns von fernen Ländern und großen Abenteuern träumen.

Was haben sie geladen? Was bringen sie aus der großen, weiten Welt zu uns?

Daniel Sundermann, Lehrer und Pfarrer in Straßburg am Rhein, stand auch oft am Wasser. Auch er sah viele Schiffe fahren. Im Jahr 1626, mitten im Dreißigjährigen Krieg, findet Sundermann ein altes Marienlied des Mystikers Johannes Tauler in der Straßburger Klosterbibliothek. Es ist ein Lied von einem Weihnachtsschiff. 1357 soll Tauler es geschrieben haben. Daniel Sundermann macht aus dem Marienlied ein Christuslied. Seine Worte singen wir bis heute in der Adventszeit, wenn wir darauf warten, dass Gott zu uns kommt.

„Es kommt ein Schiff…“ – es ist auf dem Weg. Mach die Augen auf. Dann siehst Du am Horizont das Weihnachtsschiff. Du kannst hören, wie es sich leise durch die Wellen schiebt. Es ist leiser als das Treiben in unserem Alltag. Ich kann es nur hören, wenn ich mich darauf konzentriere. Wenn ich am Wasser stehen bleibe, innehalte und das Schiff in den Blick nehme.

Weihnachten steht vor der Tür. Maria trägt das Kind Gottes in ihrem Leib wie ein Schiff seine kostbare Fracht im Schiffsbauch. Die Ladung ist einzigartig: Leben, Trost, Frieden. Die Liebe treibt das Schiff voran: „Das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.“

Wenn wir am Ufer stehen und nach dem Schiff Ausschau halten, stellen wir fest: Es ist die ganze Zeit schon da. Gott hat seinen Anker auf dieser Erde ausgeworfen. Er ist Mensch geworden. Als Kind in der Krippe ist er zu uns gekommen. Gott kann immer wieder neu geboren werden: An jedem Ort, in jedem Menschen, überall auf der Welt. Wir selbst können zum Schiff werden. In uns wird Jesus Christus lebendig.

Es kommt ein Schiff, das anders ist als all die Schiffe in unserem Hafen –das Weihnachtsschiff.
Wir können sagen: „Hier bin ich, nimm mich mit!“

Ich wünsche Ihnen und Euch allen eine gesegnete Adventszeit!

Ihre und Eure Pastorin Gesina Bräunig

 




Unsere Kirche

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Tageslosung von der Herrnhuter Brüdergemeine

Siehe, wenn Gott zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen.

- Hiob 12,14

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann.

- Offenbarung 3,7-8

© Ev. Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

Unser nächster Gemeindenachmittag findet zu folgendem Thema statt:

"Weltgebetstag"

mit Ehepaar Stahlberg.

Am 12. Februar nimmt uns das Ehepaar Stahlberg mit auf eine Reise nach Simbabwe und gibt uns einen Vorgeschmack auf den Weltgebetstag..

 

Der Gemeindenachmittag findet immer am zweiten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr statt.
Wenn Sie abgeholt werden möchten, rufen Sie bitte im Kirchenbüro an. Gern holen wir Sie ab und bringen Sie wieder nach Hause.

 

 

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